Vereinsgeschichte

2017

Wir fliegen von nun an auf dem Hoherodskopf. Der thermisch gut gelegene Flugplatz prophezeit schöne und interessante Streckenflüge, ohne großen Luftraumbeschränkungen im Segelflug ausweichen zu müssen. Die Motorseglerschulung findet primär auf dem nahe gelegenen Flugplatz in Egelsbach statt. Somit ist dort eine Motorseglerschulung über das ganze Jahr, auch im Winter, möglich.

2013

Anfang 2013 kam es zu personellen Veränderungen im Vorstand. Axel Besch löste Uwe Ramerth als Erster Vorsitzender ab, neuer Schatzmeister wurde Andreas Cezanne. Ansonsten war das Jahr 2013 geprägt von einem lang anhaltenden Hochwasser am Flugplatz Oppenheim. Dieser war mehrere Monate nicht benutzbar, so dass wir u.a. an den Hoherodskopf und nach Ludwigshafen-Dannstadt ausweichen mussten.

2011

Im Jahr 2011 wurde zum ersten Mal seit 10 Jahren haben die Zahl von 1.000 Starts pro Saison nicht erreicht. Zum einen, weil der Flugbetrieb in Oppenheim aufgrund von Umbauarbeiten einige Wochen still stand und zum anderen aufgrund des mäßigen Segelflugwetters. Dennoch kamen wir trotz aller Widrigkeiten mit 932 Starts dicht an die 1.000 Flüge heran. 2011 flogen wir für eine Woche in Erbach bei Ulm. Zudem konnten einige Mitglieder einen neuen Segelflugschein erwerben bzw. ihre alte Lizenz reaktivieren. Im Vorstand des SFC gab es 2011 keine Veränderungen.

2010

In diesem Jahr sind die Pilotinnen und Piloten des SFC von 27 Flugplätzen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden geflogen und haben deutlich mehr als 1.000 Flüge absolviert. In den hessischen Sommerferien stand – bereits zum zweiten Mal in Folge – erneut ein schönes Fliegerlager in Breitscheid / Westerwald auf dem Programm. Ein Flugschüler schaffte seinen ersten Alleinflug in einem Segelflugzeug, ein anderer konnte seine Motorseglerlizenz reaktivieren.

2009

2009 war für die Piloten des SFC Gerauer Land e.V. eine erfolgreiche und unfallfreie Saison, in der erneut deutlich mehr als 1.000 schöne Flüge absolviert wurden. Einige Flieger nutzen die guten Bedingungen in den österreichischen und französischen Alpen für ausgedehnte Streckenflüge. Zudem verbrachten die Sportflieger eine Woche zum Fliegen in Breitscheid / Westerwald. Michael Wacker ist 2009 aus dem Vorstand ausgeschieden, neu gewählt wurde Martin Linke als 3. Vorsitzender.

2008

1.161 Starts und 496 Flugstunden konnten die SFC-Piloten 2008 in ihren Logbüchern verbuchen. Höhepunkt des Jahres war jedoch das 75jährige Vereinsjubiläum am 21. September 2008. Gemeinsam mit vielen Freundinnen und Freunden des Segelflugs konnten wir die Gründung unseres Vereins im Jahre 1933 feiern.

2007

Mit einem Generationswechsel im Vorstand läuteten die Mitglieder des Sportflieger Clubs Gerauer Land das Jahr 2007 ein. Herbert Totzauer, Josef Englbrecht und Georg Kräussle, die sich lange Jahre im Vorstand des Vereins engagiert hatte, gaben ihre Positionen zurück. Auf den bisherigen Ersten Vorsitzenden Totzauer folgte Uwe Ramerth, der bislang als Zweiter Vorsitzender amtiert hatte. Das Amt des Geschäftsführers übernahm Roland Hennig von Josef Englbrecht, während Georg Kräussle, der sich lange Jahre um die Finanzen des Vereins gekümmert hatte, sein Amt an Axel Besch übergab. Neu in den Vorstand gewählt wurden außerdem Michael Wacker als Zweiter Vorsitzender und Olaf Pick als Dritter Vorsitzender.
Fliegerisch war das Jahr 2007 besser als das Vorjahr, insgesamt absolvierten die Piloten des SFC Gerauer Land 1.504 Starts und waren dabei 1.005 Stunden in der Luft. Unangefochtener Spitzenreiter im Streckensegelflug war einmal mehr JJ Logtenberg. Der wiederholte Sieger des Dannstädter Vergleichsfliegens legte auf seinen 36 Streckensegelflügen 11.082 Kilometer zurück und erreichte 9.350 Punkte nach dem OLC-Bewertungssystem. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Martin Linke und Georg Kräußle mit 3833 Kilometern / 3186 Punkten bzw. 3039 Kilometern / 2534 Punkten.

Neben dem Leistungssegelflug konnten im Laufe des Jahres 2007 auch in der Ausbildung Erfolge gefeiert werden. Mit Max Hochstätter, Stefan Kostner und Christian Lihl konnten gleich drei Flugschüler ihren Segelflugschein erwerben. Ihre Ausbildung neu aufgenommen haben die beiden Flugschüler Wolfgang Böhm und Andreas Schmitt-Neumann. Martin Schweikert und Roland Hennig erwarben ihre Lizenzen als Fallschirmpacker.

2006

Auch 2006 war wieder ein fliegerisch interessantes und erfolgreiches Jahr  für die Aktiven des SFC. Nach Abschluss der Winterarbeiten mit einem Motor- und  Propellerwechsel an der Dimona (Motorsegler) und den Jahresnachprüfungen der Segelflugzeuge im Februar, ging es mit dem Anfliegen am 25.März endlich auch  wieder fliegerisch „zur Sache“. Neben Oppenheim waren die Flughäfen in Mainz,  Breitscheid, Serres (F) und Niederöblarn (A) Start und Ziel von insgesamt 1266  Starts. Bei 72 gemeldeten Streckenflügen wurde eine Gesamtstrecke von 20.175km  zurückgelegt.

Jan Jaap Logtenberg, der auch Sieger des 21. Dannstadter Vergleichsfliegens wurde, gelang mit insgesamt 8886 Kilometern zum wiederholten  Male die größte Jahresgesamtstrecke. Max Hochstätter, Stefan Kostner,  Christian Lihl  schafften neben den Prüfungen zum BZF auch ihre ersten  Alleinflüge. Martin Linke flog erstmals alleine auf Dimona (MoSe), Patric  Vormstein auf ASK21. Kai Hennig und Marc Tauss erwarben das AZF und Fluglehrer  Olaf Pick die Lizenz für CVFR-Flüge. Marc Tauss hat nun auch den PPL-A und  Manfred Schäfer wurde Fluglehrer für Ultraleicht-Flugzeuge. Mit besonderer  Freude nahmen die Aktiven des SFC zur Kenntnis, dass mit Michael Wacker nun auch  ein vereinseigener Prüfer von Luftfahrtgerät, Klasse 3 (Segelflugzeuge) z. V.  steht. Entsprechend harmonisch verlief zum Abschluss der Saison 2006 (Abfliegen  war am 22. Oktober) die Aktivenversammlung am 10.  November.

2005

In Oppenheim wird mit viel ehrenamtlichem Engagement der beiden Vereine Aero-Club Oppenheim-Guntersblum und Sportflieger-Club Gerauer Land ein zweitägiger Flugtag mit internationaler Beteiligung durchgeführt. Tausende Besucher strömen zum idyllisch am Rhein gelegenen Flugplatz und sind begeistert. Die Bürgermeister aus Nauheim, Oppenheim, Riedstadt und der Anrainer, die Landräte der Kreise Groß Gerau und Oppenheim treffen sich mit den Vereinsvertretern auf Einladung des Oppenheimer Bürgermeisters zur „politischen Nachlese des Flugtages“. Zur Einstimmung gehen dem Treffen Flüge mit dem SFC-Motorsegler voraus. Der Sportflieger-Club Gerauer Land zählt 39 aktive und fast 45 inaktive Mitglieder.

2004

Die ASW28-18, D-8128 wird ausgeliefert und von den aktiven Segelfliegern sehr gut angenommen. Werner Dienst wird auf eigenen Wunsch als langjähriger Ausbildungsleiter verabschiedet. Neuer Ausbildungsleiter (offiziell Ausbildungsbeauftragter) des SFC wird Jan Jaap Logtenberg, Vertreter ist Olaf Hagedorn. Im Mai wird eine Streckenflugwoche durchgeführt.

2003

Der SFC führt einen Schnupperkurs für Fluginteressierte durch, mehrere neue Mitglieder können gewonnen werden. Uwe Ramerth organisiert eine Kunstflugwoche für Segelflieger, mit Training der deutschen Nationalmannschaft. Die ASW24, D.6424, wird verkauft. Eine neue ASW28-18 bestellt.

2002

Walter Haas, 2. Vorsitzender, scheidet aus dem Vorstand aus. Nach der Neuwahl in der ordentlichen Hauptversammlung setzt sich der Vorstand aus den Mitgliedern Herbert Totzauer (1.Vorsitzender), Uwe Ramerth (2. Vorsitzender), Roland Hennig (3. Vorsitzender), Josef Englbrecht (Geschäftsführer) und Georg Kräussle (Schatzmeister) zusammen. Die Ka8, D-4068 wird an Fliegerfreunde in Breitscheid verkauft.

2001

Die Moran MS 893E wird verkauft, ein Motorsegler Super Dimona, Kennzeichen D-KOCH wird gekauft. Ein großes Fliegerlager unter besonderer Beteiligung der jungen Vereinspiloten findet in den Sommerferien auf dem Flugplatz Degerfeld auf der Schwäb`schen Alb, nahe Albstadt statt. Auch befreundete junge Piloten aus Eschwege nehmen teil.

2000

Das Vereinsmitglied Olaf Pick wird Fluglehrer. Dem SFC stehen zur Ausbildung von Nachwuchspiloten nunmehr 6 Vereinsmitglieder als Fluglehrer zur Verfügung. Ausbildungsleiter ist Werner Dienst. Die neue ASK21 wird vom Herstellerbetrieb Alexander Schleicher geliefert und in Betrieb genommen. Der Motorsegler D-KIAW wird verkauft. Von Diamond Deutschland wird ein Motorsegler Typ Dimona zur Weiterführung des Schleppbetriebes geliehen. Die K8, D-5806, wird unter reger Beteiligung der jungen Vereinspiloten und unter Aufsicht des Werkstattleiters Helmut Zörner einer Grundüberholung unterzogen und nach mehreren Jahren im Dornröschenschlaf, als Oldtimer in den Vereinsbetrieb integriert.

1999

Großes Hochwasser auf dem Flugplatz Oppenheim. Der SFC verkauft die B4 und die ASK21. Gekauft werden eine neue ASK21 und eine gebrauchte ASW24 B, Kennzeichen D-6424.

1998

Bei einem Flugunfall mit der Rallye 235E entsteht Totalschaden. Der vereinsfremde Pilot kommt mit dem Schrecken davon. Die Mitglieder Olaf Hagedorn, Jan Jaap Logtenberg und Karl-Heinz Theis werden Fluglehrer. Das diesjährige Fliegerlager findet in Eschwege statt. Von den dortigen Fliegerfreunden kauft der SFC Gerauer Land eine Moran MS 893E, Kennzeichen D-EAHS, als Ersatz für die Rallye 235E.

1997

Peter Diehl, Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender und Fluglehrer wird 80. Feier im Fliegerheim. In Oppenheim findet mit Beteiligung der dort fliegenden Vereine ein erfolgreicher Tag der offenen Tür statt.

1996

Fliegerlager in Korbach, wo die Ka 8 mit dem Kennzeichen D-5806 gekauft wird. Für Oppenheim werden neue Flugsektoren festgelegt. Nähe und Wachstum des Internationalen Verkehrsflughafens Frankfurt machen sich erneut nachteilig für den Sonderlandeplatz Oppenheim bemerkbar. Der SFC kauft eine gebrauchte Pilatus B4, Kennzeichen D-2301. Eigentümer war Vorstandsmitglied Uwe Ramerth.

1995

Die nächste Fliegerfreizeit findet in La Cerdanya (Spanien) statt. Als weitere Fluglehrer im Verein stehen Helmut Gerbig und Manfred Schäfer zur Verfügung.

1994

Hans Förster wird zum Ehrenmitglied ernannt. Zum ersten Mal organisiert der Verein eine Fliegerfreizeit in Tschechien. Eine Rallye 235E wird als Schleppflugzeug gekauft und findet lange Jahre Einsatz im Verein.

1993

1993 war für den Verein ein erfolgreiches Jahr, da in diesem Jahr mit Abstand die besten Flugzeiten erreicht wurden und durch zahlreiche Neuzugänge von Mitgliedern der Verein wachsen konnte.

1992

In diesem Jahr werden eine ASH 25 beschafft. Diese weltweit beste doppelsitzige Segelflugzeug, wurde von den Segelfliegern nicht so angenommen wie erwartet, da dieses Fluggerät ein hohes Können erfordert.

1988 – 89

Die beiden ASW 19 Segler werden verkauft und zwei ASW 24 bestellt. 1989 wird der Falke bei einer Landung so stark beschädigt, dass er nicht mehr repariert werden kann. ein neuer Falke kann durch die Mithilfe von Sponsoren und Spendern bestellt werden. Die zwei neuen ASW 24 werden in Betrieb genommen.

1986

Der Mistral C wird in seinem zweiten Jahr bereits wieder verkauft und dafür wird zusätzlich eine ASW 19 angeschafft. Die Motormaschine Morane D-EDVN wird gekauft, damit auch Motorflieger im Verein auf ihre Kosten kommen. Auch zum Schleppen der Segelflugzeuge kommt diese Maschine häufig zum Einsatz.

1985

Ein Mistral C Rohling wird gekauft und in der eigenen Werkstattaufgerüstet, poliert, geschliffen und nochmals poliert. Zur Flugsaison war er einflugbereit.

1983 – 84

Der Verein feiert seinen fünfzigsten Geburtstag. Das angeschaffte Hochleistungs-Segelflugzeug ASW 19 B erfreut sich großer Beliebtheit bei den Nachwuchspiloten und den Leistungspiloten. Im Jahr eins nach den Jubiläum wurden der Mistral C und die ASK 13 verkauft und eine ASK 21 als doppelsitziges Schulungs- und Leistungsflugzeug gekauft.

1982

Im Jahr 1982 bauen die Vereinsmitglieder im Nauheimer Gewerbegebiet „Im Schleifweg“ ihr Vereinsheim. Nach über 5.000 Arbeitsstunden und 50.000 DM an Eigenmitteln ist im Oktober 1982 das Vereinsheim fertig und wird der Öffentlichkeit vorgestellt. Erstmals verfügt der Verein über eigene Räumlichkeiten für Unterricht, Werkstatt, Unterstellmöglichkeiten und Aufenthaltsraum. Zum Fliegen wechselt der Verein von Heppenheim nach Oppenheim, eine Erleichterung für die Mitglieder, da die Anreise kürzer ist. Der Motorsegler SF 25 B und ASW 15 werden verkauft, ein SF 25 und eine ASW 19 werden angeschafft.

1971 – 77

Im Juni kann der Verein seinen 10.000 Start verbuchen. In den Jahren 71-77 steht die Ersatzbeschaffung für die verbrannten Flugzeuge im Vordergrund. 1972 kommt ein neuer Motorsegler SF 25 B hinzu. 1977 war der Verein zusätzlich in der Lage für die Schulung eine ASK 13 anzuschaffen. Die Ausbildung neuer Flugschüler erfolgt ausschließlich durch vereinseigene Fluglehrer, die ehrenamtlich tätig sind. 1977 wird der Motorsegler SF 25 B verkauft und das Clubklassen-Flugzeug Mistral C angeschafft.

1970

Ein Brand auf dem Fluggelände Heppenheim – wo der Verein jetzt fliegt – vernichtet die beiden Leistungsflugzeuge des Vereins. Durch den Verlust der Flugzeuge ist es dem Verein nicht möglich an den Wettbewerben des Hessischen Luftsportverbandes teilzunehmen. Eine neue Ka 8 wird erworben und eine ASW 15 – der erste ganz aus Kunststoff gefertigte Segler im Verein – in Auftrag gegeben. Der bestellte Motorsegler SF 25 B wird geliefert und in den ersten 6 Wochen mit über 200 Starts und 50 Stunden geflogen.

1968

Mit der Anschaffung eines Schul-Doppelsitzers „Doppelraab“ ist der Verein ständig bemüht, das Fluggerät zu verbessern und den Flugbetrieb an die neuen Entwicklungen anzupassen. Schleppwinde, L-Spatz und Ka 7 werden verkauft, eine Ka 8 angeschafft und der Motorsegler SF 25 B „Falke“ bestellt. Der Verein ändert seinen Namen in Sportflieger Club Gerauer Land e.V. und verlegt seinen Sitz, da er in Nauheim ein größeres Raumangebot findet, von Groß-Gerau nach Nauheim.

1966

In diesem Jahr hält der Hessische Luftsportbund seine Jahreshauptversammlung in Groß-Gerau ab. Der Flugzeugpark wird in diesem Jahr um das einsitzige Hochleistungsflugzeug SF 27 „Hessenland“ erweitert. Die Flugbeschränkungen im Rhein-Main Gebiet und das Fehlen eines eigenen Segelfluggeländes führen dazu, das weiterhin von verschiedenen Plätzen der näheren und weiteren Umgebung gestartet werden muss.

1961 – 64

Zwei eigene Flugzeuge besitzt der Verein ab 1961. Es wurden zusätzlich eine Ka 2 „Rhönschwalbe“ angeschafft. Geflogen wird ab 1961 in Worms.

1960

Im Zeichen der Suche nach einem geeigneten Gelände – ein Problem, dass die Segelflieger immer wieder beschäftigt – steht das Jahr 1960. Der ehemalige Feldflugplatz bei Büttelborn wird durch die Mitglieder mit viel Fleiß in mühevoller Kleinarbeit wieder hergerichtet. Nach einer Saison muss der Flugbetrieb wieder eingestellt werden, da die Betonpiste dem Ackerland weichen muss.

1959

In unzähligen Arbeitsstunden in der „Huß’schen Scheune“ in der Mainzer Straße, die jetzt als Werkstatt dien, betrachten die Aktiven nach zweieinhalb Jahren Bauzeit, ihren Leistungs-Einsitzer „L-Spatz 55“.

1951 -56

Gemeinsam mit dem Sprendlinger Fliegerclub starten die Groß-Gerauer Segelflieger mit einem Übungs-Doppelsitzer dem Baumuster Mü 13 E „Bergfalke I“ in Egelsbach. Bedingt durch die Ausdehnung des Frankfurter Rhein-Main Flughafens muss der Verein 1956 vom Egelsbacher Flugplatz weichen und findet auf dem Griesheimer Sand neue Möglichkeiten für den Flugbetrieb.

1950

Neubeginn. Den Startschuß geben die Flugsportler im Februar des Jahres mit der Gründung der „Segelflug-Interessengemeinschaft“, die sich zunächst mit theoretischen Unterricht und Modellbau befaßt. Als Werkstatt dient wieder der Raum im Zimmergeschäft Diehl. Bei einem Modell-Vergleisfliegen im Kollenbruch beweisen die Aktiven im September ihr Können.

1935 – 45

Für diesen Zeitraum sind in der Vereinschronik nur wenige Eintragungen vorhanden. Die Werkstatt befindet sich ab diesem Jahr in der Realschule. Überregionale Modellflugwettbewerbe werden 1935 und 1936 veranstaltet. Der Verein geht durch die Auflösung des Deutschen Luftsportvereins, wie die anderen Luftsportvereine auch, in dem neu gebildeten nationalsozialistischen Fliegerkorps unter. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges verbieten die Siegermächte zunächst den Flugsport.

1934

Im Juni findet der erste Start auf der „Schudt’schen Wiese“ statt. Der Verein besitzt mittlerweile bereits den zweiten Segler, den „10m-Zögling“. Geflogen wird auf dem Kollenbruch bei Groß-Gerau und an den Berghängen bei Roßdorf, Groß-Bieberau und Reichelsheim. Ende des Jahres wird der Flugbetrieb dauerhaft zum Mensfelder Kopf bei Limburg verlegt.

1933

27. Mai 1933 Gründung des „Fliegerhorst Groß-Gerau“. Der Verein mit seinen 40 Mitgliedern erhält vom Inhaber des Zimmergeschäfts I.W. Diehl einen Raum als Werkstatt zur Verfügung gestellt. Im September des Jahres wird das erste Gleitflugzeug fertig gestellt und eingeflogen.

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